Die Historie der WAGNER-Gruppe
1907
Der Firmengründer Josef Wagner wird als Sohn eines Gutsbesitzers in Hausen bei Augsburg geboren.
1946
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs handelt Josef Wagner zunächst mit reparierten Werkzeugmaschinen, sowie Kämmen, Holzleimen und Fensterkitt.
1947
WAGNER wird erstmals als "Vertriebsgesell- schaft mit beschränkter Haftung" ins Handelsregister eingetragen.
1953
Entwicklung der ersten elektrischen Farb- spritzpistole "Whisker" und damit Start des Unternehmens WAGNER, wie wir es heute kennen.
1954
Erste Serienfertigung elektrischer Geräte, wie z. B. der Fettpresse mit regelbarem Druck bis 800 bar.
1959
Das Unternehmen wächst auf einen Um- satz von ca. 1,4 Mio. und 57 Mitarbeiter. Eine dreigeschossige Fabrikhalle mit Kan- tine und Wohnblock für Mitarbeiter entsteht.
1964
WAGNER beginnt mit der Konstruktion eines Membran-Airless-Farbspritzgerätes. Der Marktanteil dieser neuen Generation steigt ständig.
1970
WAGNER ist weltweit der größte Hersteller elektrischer Farbspritzpistolen und Europas größter Hersteller von luftlosen Hochdruck-Farbspritzanlagen.
1971
Das Stammhaus in Friedrichshafen-Fischbach wird ausgebaut. 400 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Josef Wagner gründet einen weiteren eigenständigen Fabrikationsbetrieb, die Wagner International AG in Altstätten/Schweiz. Monatlich werden über 20.000 elektrische Spritzgeräte produziert und in über 80 Länder exportiert.
1972
Josef Wagner gründet die Josef-Wagner- Stiftung in Friedrichshafen, die den Erhalt und die Fortführung des Unternehmens sicherstellen und die Unterstützung von gemeinnützigen Einrichtungen ermöglichen soll. Für den größten Absatzmarkt, die USA, entsteht eine eigene Vertriebs- gesellschaft in Minnesota.
1975
Die Schweizer Josef Wagner-Stiftung wird gegründet.
1977
Mit der Bildung einer Abteilung für Industrie-Lackiersysteme ist der Sprung in die Industrie geschafft. Josef Wagner erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande.
1978
Start des Produktionsbetriebs in Minneapolis, USA. Der "WAGNER-Anlagen- bau" in Stuttgart sorgt für die Erweiter- ung des Industrie-Produktprogramms.
1981
Bau eines neuen Produktions- und Verwal- tungsgebäudes in Markdorf. Die Zahl der Mitarbeiter ist zu diesem Zeitpunkt auf über 1200 Personen gestiegen, exportiert wird in über 100 Länder der Welt.
1986
Günter R. Cott wird in die Geschäfts- führung der WAGNER-Gruppe berufen und wird deren Vorsitzender. Mit dem Kauf der Firma ESB wird WAGNER zum Euro- päischen Marktführer in der Pulverbe- schichtung. Das Produktsortiment wird kontinuierlich ausgebaut und technologisch verbessert. WAGNER erreicht damit die technische Führerschaft in diesem Produktsegment weltweit.
1987
Tod des Firmengründers Josef Wagner.
1993/94
WAGNER Tschechien wird gegründet. Weitere Akquisitionen im Bereich des Pulverbeschichtungs- geschäftes folgen in USA (WAGNER Systems) und in Italien (WAGNER Itep), sowie Japan.
1995
Im Heimwerkergeschäft wird das Produkt- programm permanent erweitert mit Farbrollgeräten, Heißluftpistolen, Tapeten- ablösegeräten und Solarlampen für den Gartenbereich. Auch hier erfolgen die Erweiterungen durch Eigenentwicklungen und durch die Akquisition anderer Unternehmen. Im Industriebereich erfolgt die Akquisition des Unter- nehmens Colora in Italien.
1998
In China, einem der größten Zukunftsmärkte weltweit, entsteht eine WAGNER-Niederlassung mit Sitz in Schanghai.
1999
WAGNER erwirbt die Firma TITAN Tool in New Jersey, USA und wird damit zweit- größter Anbieter von Farbspritzgeräten für den handwerklichen Einsatz auf dem US-Markt.
2000
Gründung einer neuen Fertigungsgesell- schaft in Tschechien, die sich darauf kon- zentriert Heimwerker-Produkte zu günstigen Kosten zu produzieren. Im glei- chen Jahr wird die WAGNER-Gruppe um- strukturiert. Die Wagner International AG ist die Holdinggesellschaft für alle operativen Einheiten. Eigentümer der Holdinggesellschaft sind die zwei Josef- Wagner-Stiftungen in der Schweiz und in Deutschland.
2001
Günter R. Cott übergibt die Verantwortung an Thorsten Koch als seinen Nach- folger in der Funktion des Geschäfts- leitungsvorsitzenden. Zu diesem Zeitpunkt hat die Unternehmensgruppe 1700 Mit- arbeiter und erreicht einen Umsatz von 350 Mio. Euro.
2002
Mit der Firma Walther-Pilot in Wuppertal übernimmt WAGNER ein Unternehmen, das den Luftpistolensektor mit abdeckt.
2005
WAGNER gelingt in Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Handwerk der Durchbruch zum nebelfreien Spritzen an Fassaden. Das NespriTEC-System wird mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen im Handwerk vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ausgezeichnet.
2007
60 Jahre nach Gründung der Firma WAGNER ist aus bescheidenen Anfängen ein Weltunternehmen mit ca. 1700 Mitarbeitern, 19 operativen Firmen und rund 50 internationalen WAGNER Vertretungen geworden.




